Technologieprojekte

Wir sind seit vielen Jahren bewährter Partner in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungs- und Technologieprojekten. In Kooperation mit namhaften Firmen aus der Luft- und Raumfahrt arbeiten wir an zukünftigen Technologien z.B. im deutschen Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) sowie in europäischen Programmen wie H2020.

Projektbeispiele

DrohnenAvionik

We can help you to integrate your drone into the ATM world!

f.u.n.k.e. AVIONICS plant die Entwicklung einer neuen Produktfamilie, um die breite Palette von zukünftigen UAS (unmaned air systems – Drohnen) mit Funktechnologien zur Luftraumintegration ausrüsten zu können.

Alle Prognosen über die zu erwartende Zahl von kleinen und mittelgroßen UAS in den kommenden Jahren lassen auf einen zahlenmäßig höchst interessanten zukünftigen Markt schließen, da sowohl national als auch international ein hoher Bedarf für ein kooperatives System als kommerziell beziehbares Produkt entstehen wird. Die bisherigen Konzepte zur Eingliederung der UAS in das Luftverkehrssystem sind auf die klassischen Luftverkehrsteilnehmer ausgelegt und greifen für den Anwendungsbereich der UAS nicht mehr. Es werden neben regulatorischen Anpassungen auch technische Produkte nötig sein, um diese Fluggeräte sicher zu integrieren.

In den Vorhaben MASTER-UAS und MASTER360 innerhalb des deutschen Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) entwickeln wir daher Avioniklösungen mit dem Ziel, unbemannte Luftfahrzeuge bestmöglich in das heutige Luftverkehrsszeanrio zu integrieren. Grundlage dieses Ansatzes ist dabei, bestehende und bewährte Verfahren der Luftfahrt aufzugreifen (Transpondertechnologie) und mit modernen Verfahren zu ergänzen (Mobilfunk). Aus diesem Grund wurde bereits in 2020 ein Prototyp eines Multi-Mode-Transceiver entwickelt und an Bord einer Drohne getestet.

Multi-Rotor mit Mode S Transponder im Einsatz bei FRAPORT
GLASS System Overview

GLASS

Im Rahmen des im nationalen Luftfahrtforschungsprogramme (LuFo) laufenden Technologievorhaben GLASS (GLS Anflüge basierend auf SBAS) soll der Luftfahrt ein kostengünstiges System zur Verfügung gestellt werden. Es kombiniert einen SBAS-fähigen GNSS-Empfänger mit einer Datenbank und einem GBAS-konformen Datenlink. Die vom SBAS-Satelliten empfangenen Korrektur und Integritätsdaten werden vom Gerät in GBAS-kompatible Strukturen umgewandelt und mit dem FAS-Datenblock ans Flugzeug gesandt. Dadurch können die Ablagen direkt an den Autopiloten gesendet werden und automatische Landungen ermöglichen. Das Funktionsprinzip von GLASS verwendet auf der einen Seite den existierenden SBAS-Datenlink, über den die Korrektur- und Integritätsdaten empfangen werden, und auf der anderen Seite den existierenden GBAS-VDB-Datenlink, mittels dessen diese Daten zusammen mit den Anfluginformationen an die Flugzeuge mit vorhandener GLS-Anflugfähigkeit gesendet werden. Dazwischen befindet sich das neu entwickelte GLASS-System welches die Verbindung zwischen den beiden Teilsystemen herstellt.

Im Rahmen von GLASS wird f.u.n.k.e. AVIONICS ein Funktionsmuster einer fixen sowie mobilen Bodenstation zur Ausstrahlung lokaler Satellitenkorrekturdaten entwickeln und mit den zuständigen Behörden einen Musterzulassungsplan für die Anerkennung eines nachfolgenden Produkts abstimmen.

In diesem Projekt soll dabei ein erfolgreicher Transfer des bereits vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) entwickelten Systemansatzes sowie von entsprechenden SW-Modulen erfolgen.

INTAIRNET

Das Luftverkehrsmanagement der Zukunft setzt auf eine deutlich stärkere Vernetzung aller Beteiligten.

Ab 2025 soll die Einführung von modernen, digitale Funkverbindungen die Grundlage für ein integriertes Luftverkehrsmanagement schaffen. Besonders aussichtsreiche Chancen werden Kommunikationsverfahren auf Basis des LDACS-Standards (L-Band Digital Aeronautical Communication System) eingeräumt, welcher für Kommunikations-, Navigations- und Überwachungsaufgaben (CNS) offen steht.

Im Vorhaben INTAIRNET innerhalb des deutschen Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) arbeitet f.u.n.k.e. AVIONICS an der Definition und Technologieentwicklung von digitalen Funkgeräten für den Zielmarkt der Allgemeinen Luftfahrt. In diesem Rahmen werden auch neue Dienste und Anwendungen untersucht, die sich mit der LDACS-Technologie eröffnen. Mit dem Start neuer Produktentwicklungen ist ab 2023 zu rechnen.

LDACS System Overview
Wireless Data Concentor

CABINLINK

Seit dem Jahr 2010 arbeitet f.u.n.k.e. AVIONICS im Rahmen nationaler Technologievorhaben (SINTEG, PROTEG-O, KASI) in Kooperation mit Airbus, Diehl Aerospace und weiteren Partnern an der Entwicklung von Hardwarekomponenten eines drahtlosen Sensornetzwerkes für die Flugzeugkabine.

Drahtlose Netzwerke und Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch in der Flugzeugkabine versprechen drahtlose Sensornetzwerke zahlreiche Vorteile, insbesondere Flexibilität und Kosteneinsparung in der Flugzeugfertigung sowie einen Beitrag zur Gewichtsreduzierung von Verkehrsflugzeugen. Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Sicherheit solcher Systeme sind sehr hoch, so dass spezielle, an die Flugzeuganwendung angepasste Technologien erforderlich sind. Insbesondere soll ein luftfahrt-exklusives Frequenzband genutzt werden, um Störungen durch kommerzielle Funktechnik wie WLAN oder Bluetooth von vorneherein auszuschließen.

f.u.n.k.e. AVIONICS hat gerätetechnische Lösungen für drahtlose Sensornetzwerke entwickelt. Diese bestehen aus miniaturisierten Sensor/Aktuatorknoten und einem sog. “Wireless Data Concentrator”, der jeweils ein Teilnetz an das bestehende Kabinennetzwerk anbindet.

Die Entwicklungsarbeiten wurden in Herbst 2017 im Rahmen des nationalen Luftfahrt-Forschungsprogramms (Projekt KASI) abgeschlossen und bilden nun die Grundlage für weitere kommerzielle Anwendungen in der Flugzeugkabine.