Wie lösen Probleme und finden für jeden die passende Lösung!

Seit vielen Jahren sind wir in der Satellitennavigation engagiert. Daher verfügen wir über ein umfassendes Systemwissen und praktische Erfahrung aus zahlreichen Anwendungen.

Für die weltweit eingesetzten Satellitennavigations-Systeme (GNSS) wie z. B. EGNOS in Europa oder KASS in Südkorea entwickeln wir Subsysteme, die auf die jeweilige Bodeninfrastruktur abgestimmt sind. Zudem bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für Electrical Ground Support Equipment (EGSE) an.
Diese bilden die Grundlage für die Integration und Inbetriebnahme sowie den Test der Satelliten bzw. Satellitenkomponenten.

Passend zu Ihren spezifischen Anforderungen entwickeln wir die notwendigen Hardware- und Softwarekomponenten gemäß der aktuellen Raumfahrt-Standards wie EN 9100 und ECSS. Wir verifizieren bzw. qualifizieren die entsprechenden Prototypen. Darüber hinaus fertigen und produzieren wir auch Serienkomponenten an unserem Produktionsstandort.

Systemlieferanten (insbesondere für das Satelliten-Bodensegment) erhalten bei uns maßgeschneiderte Lösungen, die die spezifischen Anforderungen sowie die Qualitätsansprüche in der Raumfahrt erfüllen. Auch im Fall eines Ausfalls oder Fehlers in anderen Systembereichen sind unserer Komponenten sicher einsetzbar (Design Assurance Level, DAL). Unternehmen, die Systeme für das Satelliten-Bodensegment liefern, zählen ebenfalls zu unserem Kundenkreis.

Wir haben HF-Komponenten mit entsprechender Hardware sowie Software entwickelt und qualifiziert. Bei der Produktion beachten wir konsequent die Vorgaben bezüglich der technischen Performance und des Zeitplans unserer Kunden. Wie halten die Entwicklungsprozesse, wie sie in der Luft-und Raumfahrtindustrie erforderlich sind, zuverlässig und sorgsam ein. Darüber hinaus entwickeln wir komplexe Subsysteme mit kritischer HF-Technologie.

Unsere Mitarbeiter verfügen über ein langjähriges Erfahrungswissen im Bereich der Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik und digitaler Signalverabeitung. Wir sind mit modernen Messinstrumenten ausgestattet. Damit prüfen wir unsere Komponenten und stellen sicher, dass wir die Anforderungen unserer Kunden stets einhalten.

Unsere Produkte sind präzise, sicher und verfügen über eine hohe Systemintegrität. Die Zuverlässigkeit der Informationen ist stets gewährleistet. Daher können wir die Produkte auch in sicherheitskritischen Bereichen wie Navigation und Kommunikation einsetzen.

Wir sind ein dynamisches Team und setzen Aufträge zeitnah um. Zudem sind wir flexibel und können schnell reagieren, wenn sich die Anforderungen während eines Projektes verändern. Profitieren auch Sie von unserem Erfahrungswissen! 

Dr. Selle Funke

Gerne entwickeln wir die passende Lösung für Sie.

Nehmen Sie am besten direkt Kontakt mit uns auf!

Dr. Jörg Selle
Director Business Development
Tel +49-731-975280-21 

 

Zertifiziert durch:

Zertifikate Funke Avionics

Auszug aus unseren Projekten

EGNOS NLES Next - Entwicklung von kompletten GNSS-Subsystemen im Auftrag von Thales Alenia Space France

EGNOS ist ein europäisches Korrektursystem zur Steigerung der Qualität der GPS-Navigation. Die aktuellen Zustandsdaten der GPS-Signale werden über in ganz Europa verteilten Referenzstationen erfasst. Daraus berechnet eine zentrale Datenverarbeitung Informationen zur Genauigkeit und Integrität, die über die sogenannte Navigation Land Earth Station (NLES) an Nachrichtensatelliten versendet werden. f.u.n.k.e. AVIONICS ist seit dem Jahr 2000 an der Entwicklung von Subsystemen und Testeinrichtungen für die NLES beteiligt.

Im Auftrag von Thales Alenia Space France wurden so im Rahmen von EGNOS NLES G2 und EGNOS Version 2.4.3 komplette Subsysteme (Signal Generator, Integrity Box und GPS Payload Simulator) entwickelt, produziert und ausgeliefert. Entwicklung und Verifikation von Hardware und Software erfolgten dabei nach Kundenspezifikation sowie den Vorgaben des ECSS-Entwicklungsprozesses der European Space Agency (ESA). Über Wartungsverträge unterstützen wir derzeit den operationellen Betrieb.

Aktuell entwickelt f.u.n.k.e AVIONICS einen SBAS Signal Generator (SG) für das zukünftige EGNOS NLES Next System auf Basis der Vorgängergeneration. Der SG wird dabei verwendet, um Uplink-Signale des globalen Satelliten-Navigations-Systems (GNSS) für die geostationären Satelliten im C-Band mit drei einzelnen HF-Pfaden zu erzeugen. Der Auftrag umfasst eine komplette Neugestaltung des HF-Pfads für die C-Band-Signalerzeugung sowie wesentliche Änderungen der FPGA-Firmware. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung eines Prototyps inklusive einer HF-Leistungsvalidierung durch f.u.n.k.e. AVIONICS. Insbesondere die Funktionalität und Leistungsfähigkeit des Prototyps werden dabei getestet.

SÜDKOREA UPLINK STATION

KASS Uplink-Station für Südkorea

2018 unterzeichnete f.u.n.k.e. AVIONICS GmbH einen Vertrag mit Thales Alenia Space France zur Entwicklung und Lieferung von Subsystemen für die sogenannte “Uplink Station (KUS)” im Rahmen des derzeit durch Thales Alenia Space realisierten “Augmentation Satellite System (KASS)” für Südkorea.

Die Entwicklung der Subsysteme wurde 2020 erfolgreich beendet und die bestellten Systeme wurden zeitgerecht an Thales Alenia Space ausgeliefert.

Die “KUS SGS Integrity Box (IB)” ist ein Subsystem der “KASS Uplink Station”. Die Aufgabe der IB ist es sicherzustellen, dass keine irreführenden SBAS-Daten vom geostationären Satelliten bereitgestellt werden. Die IB vergleicht daher die Formate der vom Zentralrechner der Bodenstation an den Satelliten geschickten Meldungen mit den Formaten der zurück erhaltenen Meldungen.

Entwickelt unter der Designverantwortung von TAS-F, welche auch die Rechte hält, ist der “KUS SGS Signal Generator (SG)” ein weiteres Subsystem der “KASS Uplink Station”. Die Aufgabe des “SG” ist es, L1- und L5-HF-Signale zu erzeugen, welche verwendet werden, um SBAS-Korrekturdaten an den geostationären Satelliten zu übertragen. Die Kodierung und die Trägerphasen dieser Signale müssen für die Zeitsynchronisation und die Kompensation von Signalausbreitungseffekten gesteuert werden.

Das Projekt umfasste die Entwicklung der kompletten Hardware beider Subsysteme. Die Datenverarbeitung wurde in VHDL realisiert. Spezifkation, Entwicklung und Verifikation wurden nach Entwicklungsstandard DAL-B durchgeführt. Detaillierte qualitative und quantitative Analysen für Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Sicherheit wurden vorgenommen. Dies umfasste Fehlermode- und Kritikalitätsanalysen (FMECA), Fehlerbaumanalysen (FTA) sowie Berechnungen von mittleren Ausfallzeiten.

Mit diesem Projekt hat f.u.n.k.e. AVIONICS fundiertes Wissen und Erfahrungen bei der Entwicklung von herausfordernden technischen Subsystemen nach Kundenspezifikationen bewiesen. Besonders der resultierende Signal Generator stellt in der Tat den ersten europäischen Signalgenerator dar, der nun für den Anwendungsbereich der Satellitennavigation verfügbar ist.

GLS Anflüge basierend auf SBAS - GLASS

Im Rahmen des im nationalen Luftfahrtforschungsprogramme (LuFo) laufenden Technologievorhaben GLASS (GLS Anflüge basierend auf SBAS) soll der Luftfahrt ein kostengünstiges System zur Verfügung gestellt werden.

Es kombiniert einen SBAS-fähigen GNSS-Empfänger mit einer Datenbank und einem GBAS-konformen Datenlink. Die vom SBAS-Satelliten empfangenen Korrektur und Integritätsdaten werden vom Gerät in GBAS-kompatible Strukturen umgewandelt und mit dem FAS-Datenblock ans Flugzeug gesandt. Dadurch können die Ablagen direkt an den Autopiloten gesendet werden und automatische Landungen ermöglichen. Das Funktionsprinzip von GLASS verwendet auf der einen Seite den existierenden SBAS-Datenlink, über den die Korrektur- und Integritätsdaten empfangen werden, und auf der anderen Seite den existierenden GBAS-VDB-Datenlink, mittels dessen diese Daten zusammen mit den Anfluginformationen an die Flugzeuge mit vorhandener GLS-Anflugfähigkeit gesendet werden. Dazwischen befindet sich das neu entwickelte GLASS-System welches die Verbindung zwischen den beiden Teilsystemen herstellt.

Im Rahmen von GLASS wird f.u.n.k.e. AVIONICS ein Funktionsmuster einer fixen sowie mobilen Bodenstation zur Ausstrahlung lokaler Satellitenkorrekturdaten entwickeln und mit den zuständigen Behörden einen Musterzulassungsplan für die Anerkennung eines nachfolgenden Produkts abstimmen.

In diesem Projekt soll dabei ein erfolgreicher Transfer des bereits vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) entwickelten Systemansatzes sowie von entsprechenden SW-Modulen erfolgen.

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